Kinderrechte Kita & Schule

Bestrafung in der Kita – was ist eigentlich erlaubt?

Gibt es das überhaupt, Bestrafung in der Kita? Die Antwort lautet schlicht und ergreifend: Ja. Ich kann das so sicher beantworten, da mir eine Freundin vor einigen Wochen erzählte, dass ihr 4jähriger Sohn eingesperrt wurde. In einen Kita-Bewirtschaftungsraum. Fast eine Stunde lang. Unbeaufsichtigt. Der Grund: Der Kleine hatte keine Lust Mittagsschlaf zu machen und weckte andere Kinder, weil ihm langweilig war.

Nach einem Gespräch mit der verantwortlichen Erzieherin, vielen Tränen, einer Entschuldigung und der Beteuerung, dass es sich um einen Einzel(aus)fall wegen Überlastung gehandelt habe, war die Angelegenheit erledigt. Auch der kleine Unruhestifter hat den Vorfall schon vergessen. Was bei meiner Freundin zurückblieb, war jedoch ein bitteres Gefühl und viele offene Fragen, die ich in diesem Blogeintrag versuche zu beantworten.

Einige Gedanken vorab

Ich möchte in diesem Beitrag niemand in die Pfanne hauen. Auch die Arbeit der Erzieher nicht. Die Erzieher, die meine Kinder betreuen, machen alle einen tollen und liebevollen Job. Ich finde es bewundernswert, wie sie eine Horde wildgewordener Kinder und manchmal auch Eltern managen – bei wenig Anerkennung in unserer Gesellschaft, mieser Bezahlung und einem hohen Krankheitsrisiko.

Trotzdem denke ich gleichzeitig, dass es für Eltern wichtig ist zu wissen, wer eigentlich über Kita-Erziehungsmethoden bestimmt, wie man unzulässiges erzieherisches Verhalten erkennt und was man im Ernstfall tun kann. Deswegen schreibe ich darüber – und natürlich auch weil ihr euch diesen Beitrag gewünscht habt.

Wer bestimmt eigentlich wie in Kitas erzogen wird?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wer über Art und Weise der Erziehung bestimmt, wenn ihr euer Kind morgens in der Kita abgebt? Spontan ist man geneigt, diese Frage mit: „Müssten doch eigentlich die Erzieher, oder die Kita sein“, zu beantworten. Dafür gibt es jedoch keine gesetzliche Grundlage, denn: Kitas haben – im Gegensatz zu Schulen – keinen eigenständigen staatlichen Erziehungsauftrag. Das folgt – neben einigen Kita-Landesgesetzen – aus dem 8. Sozialgesetzbuch (Kinder und Jugendhilfegesetz), § 22 Abs. 2 Nr. 2 SGB VIII:

„Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen (…) die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen“

Kitas haben daher nur einen von den Eltern „abgeleiteten Erziehungsauftrag“. Grundlage für diesen Auftrag, der auch „Förderungsauftrag“ genannt wird, ist der Betreuungsvertrag, den ihr mit der Kita abgeschlossen habt.  Damit sind wir Eltern Auftraggeber, oder anders ausgedrückt: „Erziehungschefs“. Wenn wir unsere Kinder also morgens in der Kita abgeben, behalten wir unseren Erziehungsauftrag weiter und delegieren diesen an die Kita bzw. an die Erzieher.

Die elterliche Sorge – eine Richtlinie für zulässige und unzulässige Erziehungsmethoden

Daraus folgt eine eigentlich ganz einfache Grundregel: Die Erzieher dürfen bei der Betreuung der Kinder nicht „mehr“ als die Eltern, sondern müssen bei der Übernahme des Erziehungsauftrages die Grenzen des elterlichen Sorgerechts einhalten. Die wichtigsten Grenzen ergeben sich dabei aus gesetzlichen Regelungen, von denen ihr sicherlich schon einmal gehört habe: Recht auf gewaltfreie Erziehung (§ 1631 Abs. 2 BGB), Schutz des Kindeswohles (§ 1666 BGB) sowie aus verschiedenen Straftatbeständen, z. Bsp. Körperverletzung (§ 223 StGB), Nötigung (§ 240 StGB) oder Freiheitsberaubung (§ 239 StGB).

So, und jetzt wird es endlich konkret, denn auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, wann Erziehungsmethoden bzw. Bestrafungen Grenzen überschreiten und unzulässig sind:

Unzulässige Bestrafungen

Klar ist, dass zu unzulässigem Erziehungsverhalten alle körperlichen Bestrafungen zählen, die von einem Erzieher ausgehen. Zum Beispiel die berühmte Ohrfeige, das Zerren am Arm, ja sogar der leichte Klaps auf den Po und ein Einsperren in Räume, wie in dem anfangs geschilderten Fall.

Auch Bestrafungen, die seelische Verletzungen hervorrufen sind nicht erlaubt. Dabei handelt es sich fast immer um sprachliche Äußerungen gegenüber dem Kind, die Ausdruck einer Nicht- oder Verachtung sind – vermutlich die am Häufigsten ausgesprochenen unzulässigen Strafen. „Du hast die Lina an den Haaren gezogen, jetzt kann ich dich nicht mehr ausstehen“, würde zum Beispiel darunter fallen. Wichtig: Eine seelische Verletzung muss nicht konkret auftreten, die bloße Geeignetheit dazu reicht aus.

Eng damit verbunden sind entwürdigende Bestrafungen, d.h. Maßnahmen, die das Kind dem Gespött oder der Verachtung anderer Personen aussetzen oder die eigene Selbstachtung und das Ehrgefühl beeinträchtigen. Derartige Strafen können wie folgt aussehen: Bloßstellen oder aber längeres Verweigern von Blick- oder Gesprächskontakt, Ausschlagen eines Versöhnungsangebotes.

Bestrafungsmethoden können aber auch dann unzulässig sein, wenn sie sich nicht in die drei oben genannten Gruppen einordnen lassen: Das gilt dann, wenn die Bestrafung nicht der Vorstellung der Eltern, bzw. den allgemein anerkannten pädagogischen Grundsätzen entspricht. Konkrete Beispiele dazu konnte ich leider nicht finden, aber ich denke, dass hierzu zum Beispiel der umstrittene „stille Stuhl“ zählt (d.h. das Kind wird auf einem Stuhl in einer ruhigen Ecke gesetzt und eine Auszeit verordnet, nachdem es etwas angestellt hat).

Zulässige Bestrafungen

Bestrafung und zulässig mag für viele ein Widerspruch in sich sein… Allerdings kann es unter engen Voraussetzungen zulässige Strafen – auch in der Kita – geben. Da körperliche und seelische Bestrafungen generell unzulässig sind, ergeben sich diese aus der zuletzt genannten Gruppe. Das heißt: Eine Bestrafung in der Kita kann erlaubt sein, wenn diese den Vorstellungen der Eltern und allgemeinen pädagogischen Grundsätzen entspricht.

Ohne besondere pädagogische Kenntnisse ist das schwer zu beurteilen, denkbar sind allenfalls leichte und altersgemäße Strafen, oder netter gesagt „Konsequenzen“, die in sinnvollem Zusammenhang mit einem bestimmten Verhalten des Kindes stehen. Zum Beispiel: Das Kind will sich partout nicht anziehen und darf daher nicht mit auf den Spielplatz, oder: Das Kind darf nicht mehr Uno mitspielen, weil es sich nicht an die Regeln hält.

Was tun, wenn mein Kind bestraft wurde?

Ein Maßnahmenkatalog lässt sich in einem Bestrafungsfall nur sehr schwer aufstellen. Das Vorgehen, zu dem sicherlich erst einmal gehört, dass man ein Gespräch mit den Erziehern und der Kita-Leitung sucht, hängt stark von der Schwere der Bestrafung und davon ab, welche Spuren diese bei eurem Kind hinterlassen hat. Bei leichteren Strafen kann der bloße Dialog der richtige Weg sein. Bei schweren körperlichen Bestrafungen, die möglicherweise auch Straftatbestände erfüllen, sieht das natürlich anders aus. Hier kommen Maßnahmen wie zum Beispiel die Einschaltung von Strafverfolgungsbehörden, der Kita-Aufsicht und des Kita-Trägers in Betracht.

Nach dieser – zugebebenermaßen schweren Kost – interessieren mich natürlich ganz besonders eure Erfahrungen. Wurde euer Kind schon einmal in der Kita bestraft? Und wenn ja: Wie seid ihr damit umgegangen?

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41 Kommentare

  • Antworten
    dani
    9. September 2014 at 7:14

    Mein Kind hat aus den beiden Kitas in denen sie angemeldet war, für sich selbst nie schlechtes mit nach Hause genommen.

    Ich habe bei meiner ersten Kitaführung allerdings etwas gesehen, was mich ziemlich irritiert hatte: Kind 1 schubst Kind 2 von der Bank, die Erzieherin rügt das Kind und schlägt ihm auf die Hand (sie hat nicht gesehen, dass ich sie im Spiegel sehen konnte).

    Aus der letzten Kita hat meine Tochter dann folgende Geschichte mitgebracht: Eine Kitakollegin, die ein grober Raudi war und tatsächlich erfolgreich immer wieder die komplette Gruppe gesprengt hat, wurde an Ostern mit einem leeren Osternest bestraft. Nur ein Ei soll drin gewesen sein, weil sie eben immer so böse war.

    Grundsätzlich tun mir die Erzieher aber immer öfter leid, weil viele Eltern gar nicht kapieren, dass die Erzieher nicht den Elternjob übernehmen (sollen und können). Die möchten gern neben dem Kind auch alles andere abgeben, Hintern abwischen, Schnürsenkel binden, Freundlich- und Ordentlichkeit.

    Toller Beitrag. Ich bin wieder einmal mehr froh, dass mein Kind inzwischen in der Schule ist 😉

    • Antworten
      smart-mama
      10. September 2014 at 23:23

      Liebe Dani,
      …genau deshalb war es mir auch wichtig die Arbeit der Erzieher zu würdigen! Grundsätzlich denke ich, dass unzulässigen Strafen (dazu gehören auch die von dir geschilderten Fälle) schlimm sind und die Kinder davor geschützt werden müssen, gleichzeitig aber Einzelfälle darstellen, die oft auf Überlastung der Erzieher zurück zu führen sind.

    • Antworten
      Jaqueline
      8. März 2016 at 14:13

      Mein Kind musste gestern allein im Nebenraum frühstücken, weil wir zu spät zum gemeinsamen Frühstück ( das einmal im Monat stattfindet) gekommen sind. Er hat gar nichts gemacht wurde nur wegen der schuseligkeit von der Mama bestraft. Ich hab schon soviel in der Kita erlebt, dass ich nen ganzen Roman schreiben könnte…

  • Antworten
    mummy
    9. September 2014 at 11:36

    Der Große (4) wurde mal in die Krippengruppe gesteckt, weil er sich nicht anziehen wollte.
    Im ersten Moment habe ich geschluckt, aber ich finde die Bestrafung durchaus passend zum „Vergehen“ das ist ja auch wichtig.

    • Antworten
      smart-mama
      10. September 2014 at 23:08

      Liebe Mummy, ja, die Bestrafung, bzw. „Konsequenz“ muss passen…darüber könnte man sich bestimmt auch in diesem Fall streiten…!

      • Antworten
        Peter
        23. September 2014 at 19:14

        Wenn die Krippengruppe die einzige verfügbare Gruppe war, die nicht in den Garten gehen ging, entnehme ich aus dem „Anziehen“, ist das okay. Schwieriger finde ich es, wenn laut und für alle Hörbar der Satz fällt: „Wenn du klein bist und dich nicht anziehen kannst, dann musst du zu den Babys“ oder „Du bist ja ein Baby, da bringe ich dich am besten zu den anderen.

  • Antworten
    Reflect-it
    12. September 2014 at 23:51

    Ich bin selber Erzieherin und Mutter und sage auch vorweg
    Erzieher sind auch nur Menschen…
    Dennoch:ich kann einigem
    In diesem Text zustimmen, aber ich muss sagen, aus eigenen
    Erleben :
    Egal wie (Dauer-)überlastet man als Erzieher auch ist,
    Wegen Personalmangel, zuviele Anordnungen und
    Erwartungen von oben und außen , an die Rolle
    Als Erzieherin…ect.
    Was in vielen Einrichtungen noch fehlt und auch
    In der Ausbildung zur Leitung zu kurz kommt:
    1. Genügend Raum und Zeit zum gemeinsamen
    Reflektieren – supervision Finde ich fast ein
    „Muss“- besonders Ab bestimmter Groesse der Einrichtung
    2. Leitungen sind oft im Umfang mit personal auch
    Nicht ausreichend geschult, und üben entweder
    Zuviel unnötigen Druck auf Mitarbeiter aus, bzw. Strukturen
    Sind auch unnötiger weiß noch zu hierarchisch
    Gegliedert- wofür?!
    Teilweise handelt eine Leitung auch aus eigener Unsicherheit vor der
    Eigenen Rolle, oder dieser Druck wird wiederum
    Von oben auf die nächsten abgeben …, bis hin zum Praktikant
    Oder schwächste Glied sind am Ende leider die Kinder ( es wird einfach nicht reflektiert )
    Das ist nur ein Armutszeugnis der Autoritätshorigkeit
    Leute/ habt mit zu sagen, was euch nicht passt,
    Oder macht nen anderen Job, wenn ihr die Nerven
    Nicht habt…, aber es ist Letzlich Echt ne Frage
    Der eigenen Reflektiinsgabe/Schulung …,
    Wenn ich überreagiere, zu lernen , das zu kontrollieren !!!
    Und 3.ich habe leider schon oft „machtlos“ zugucken
    Müssen , wie Kinder ob nun „körperlich grob angefasst“ oder psychisch
    Gedemütigt durch „Zusammenbrüllen“ von Erzieher Seite -wenn Eltern nicht anwesend
    Waren ( ich habe immer offen die Kolleginnen zu
    Rede gestellt und festgestellt – es ist Verdrängung
    Nicht Überlastung allein …, das meiste Fehlverhalten
    Rührt aus der eigenen „kaputten Kindheit „…
    Wenn Erzieher überfordert sind mit verhalten des Kindes,, greifen sie zu
    Mitteln , indem sie versuchen , das Kind in irgendeiner Form einzuschüchtern
    Oder eben „klein zu halten “ – Hauptsache
    Der Erzieher hat das letze Wort, damit die Gruppe
    Nicht eskaliert , dazu zählen „brüllen“, Stuhl
    Sitzen , und oft auch körperliches grob anpacken

    …und das ist ein pädagogisches no-go
    Ich habe auch immer die Leitung informiert
    Wenn ich für Verantwortung nicht für mich allein
    Tragen wollte, wenn ich es so nennen darf- „psychische Misshandlung “
    gesehen Habe…, meistens arbeiten genau diese Leute eng
    Mit Leitung zusammen – es ist verrückt –
    Und bekommen keine Kritik voneitungsseite
    Oder nur sehr abgemildert …
    Aber mit Ellenogenverhalten kommen immer die
    Lautesten durch … Viele Leitungen haben vermutlich
    Auch Angst sonst ihre Leute/Mitarbeiter zu verlieren…wenn sie
    Zuviel kritisieren …
    Man musste Kitas öfter von der gesamtstimmung im Team und auch der einzelnen Befindlichkeiten
    Her kontrollieren (Psychologen /Supervisorin sollten
    Teil von teamsitzngen sein /müssen)
    Und bessere Fortbildungen fürs ganze Team müssen
    Pflicht sein: gewaltfreie Kommunikation
    Oder ein Kurs zur „Aussöhnung mit dem eigenen inneren Kind „…
    Also ich bin vielleicht selber hochsensibel was dieses Thema
    Betrifft, aber Aks selber Mutter bekommt man Nochmsl
    Neuen Blick …
    Aber ich sage es so offen , was ich gesehen habe
    Geschieht uberall, Ausnahmen gibt es , aber
    Die Masse des Erzieher und Leitungen , ist nicht wirklich
    Qualifiziert …,leider
    Ich hoffe sehr, da tut sich noch viel…alles
    Ist auf dem Weg – sicherlich
    Abet es wird immer an Falschen Ecken gespart
    In diesem Land…

    Und der Katalog von Anforderung , was alles geboten werden muss, als
    Erzieher wiederum ,
    Der sollte „abnehmen “ stattdessen
    Lieber der Blick einüben: nahe Am Kind arbeiten -sehen üben, was sind
    Grundbedürfnisse der Kinder,,Vorbild sein als Mensch

    Und nicht ständig Entertainment bieten
    Und maßregeln ,
    Besser mehr
    Freispiel und Kinder beobachten ist auch ne super
    Sache … Kinder ganz vollwertig wahrnehmen uben …, nicht immer
    Nur bespielen …, bilden, …
    „Zur Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes
    Dorf“Spruch aus Afrika
    P.s. Wie sind noch in den „Kindheitsschuhen“ der Pädagogik
    ( meiner Meinung nach )-aber auf nem guten Weg!

    • Antworten
      Peter
      23. September 2014 at 19:21

      Hier kann ich als Pädagogische Fachkraft im Kindergarten zustimmen. Meiner Meinung nach, sollte man schon viel früher ansetzen. Ich bin der Meinung das eine Voraussetzung zum Erhalt einer Berufsbezeichnung im sozialen Bereich ein Psychologisches Gutachten bzw. Supervision sein sollte. Das gäbe die Gelegenheit schon in der Ausbildung an seinen Kompetenzen zu arbeiten. Reflexion gibt es bei uns nicht wirklich. In einer anderen Einrichtung hatten wir Supervison, das fanden alle doof, aber mir hat es unheimlich gut getan. Für eine Qualitative Arbeit sollte es, wie schon erwähnt, Pflicht sein. Es steckt so viel mehr heutzutage in einer fach-pädagogischen Betreuung von Kindern, da mir dies notwendig erscheinen lässt.

  • Antworten
    Reflect-it
    13. September 2014 at 0:18

    Sorry Habe festgestellt, es gibt zuviele. Schreibfehler in meinem
    Vorherigen Kommentar, :, das ist einfach dieses smartphone , was groß und klein Und Worte verschiebt, … Hoffe man versteht Alles…und der Text wirkt nicht zu negativ …aber der Job hat mich schon auch geprägt Und gebrandmarkt durch den Job,, und ich hoffe noch auf bessere
    Zeiten 😉 die Reifen Berufsjahre kommen jetzt ja noch
    Nach meiner elternzeit …
    Ach und noch ein wichtiger Punkt guter Kitas:
    :an der transparenten Elternarbeit
    Erkennt man einen guten Kindergarten /Kita
    Das sind mittlerweile meine Erfahrung
    Wenn Eltern sehr gewertschaetzt werden,
    Dann sind die meisten Erzieher es auch im Umgang mit Kindern…

    …und wenn Eltern konstruktive Kritik
    Äußern dürfen…, ist das ein gutes Zeichen 😉
    Einmal im ersten Text meinte ich:
    …kam Keine Kritik von Leitungsseite…

  • Antworten
    Michaela
    13. September 2014 at 6:34

    Der Förderungsauftrag der Kitas umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und Eltern sind an wichtigen Entscheidungen allenfalls zu beteiligen, das nennt man Partizipation. Man geht mit dem Betreuungsvertrag eine Erziehungspartnerschaft ein und beachtet dabei die jeweiligen Umstände, Bedingungen und Lebenswelten des jeweils Anderen. Kitas haben jedoch auch eine Konzeption, welche den pädagogische Ansatz der Einrichtung beinhaltet und welcher man mit dem Unterschreiben des Vertrages zustimmt, sich an der Erstellung und Umsetzung aber auch beteiligen kann.

    Ich persönlich finde es ganz wichtig, Eltern mit ins Boot zu holen, sie sind jedoch nicht die „Chefs“. Ich erlebe teilweise völlig desorientierte Kinder in der Kita, die bei einem „nein“ total verzweifelt zusammenbrechen, dass ich mich frage, ob sie dieses Wort erst bei uns kennen lernen bzw. dessen Konsequenz.

    Beteiligung hin, Beteiligung her – Erzieher sind pädagogische Fachkräfte und viele Eltern sind froh, wenn sie sich Rät holen können. Tragisch für uns ist immer nur, wenn die Eltern dann doch „gegen“ uns arbeiten und die Kinder zu Hause alles dürfen, wie z. B. mit Bausteinen und Sand werfen oder andere Kinder hauen.

  • Antworten
    amelisa.tv
    14. September 2014 at 10:03

    Brisantes Thema, mutig und gut, dass du es in deinen Blog aufnimmst. Wir werden in unserem morgigen Artikel „Was uns bewegt“ im Diary auf den Artikel verlinken. Danke, liebe Sandra!

  • Antworten
    Chaosmama Berlin
    22. September 2014 at 14:05

    Liebe Sandra,

    ich bin gerade über Deine Seite gestolpert und finde es super, dass Du über juristische Themen bloggst. Als Kollegin und ebenfalls Mama von zwei kleinen Jungs habe ich mich nun für einen reinen Spaßblog entschieden und freue mich umso mehr, dass ich die ernsten Themen nun bei Dir nachlesen kann.

    Das Thema „Bestrafung in der Kita“ finde ich sehr interessant, wobei Recht haben und Recht bekommen auch hier – wie so oft im Leben – zwei Paar Schuhe sind, gerade in Zeiten wo Kitaplätze so heiß begehrt sind, wie die gute Hermés Birkin Bag und die Wartelisten ebenso lang. Zum Glück haben wir bisher nur gute Kitaerfahrungen gemacht und durften erleben, dass viele Erzieher ganz großartige Arbeit leisten.

    Aber manchmal habe ich mich auf dem Spielplatz doch sehr gewundert über manche Kitagruppen und deren Erzieher. Vor einer Weile habe ich z.B. beobachtet, wie ein etwa 4-Jähriger beim Klettern auf einem Piratenschiff hinfiel und weinte. Die Erzieherin bemerkte nichts, weil sie ins Gespräch mit der Kollegin vertieft war. Irgendwann kam ein Mädchen aus der Gruppe zu ihr und sagte, dass der Junge hingefallen sei und weinen würde. Und nun rate, was passiert ist: a) die Erzieherin ist zu dem Jungen hingegangen, hat nachgesehen, ob alles ok ist und ihn getröstet oder b) sie hat den Jungen angemeckert, er möge doch bitte zu ihr kommen und Bescheid sagen, dass er hingefallen ist. Von Trost keine Spur. Unglaublich, aber Antwort a) ist richtig. Ich war doch etwas fassungslos und umso dankbarer für unsere tolle Kita. Gut, die Situation war keine Bestrafung im engeren Sinne, aber auf jeden Fall menschlich und erziehungstechnisch ein Griff ins Klo.

    Den Umgang mit solchen Situationen finde ich schwierig und wüsste nicht, wie ich reagieren würden, gerade weil man i.d.R. auf den Kitaplatz angewiesen ist und man so ein „Dauerschuldverhältnis“ nicht noch negativ belasten möchte, denn am Ende leiden die Kinder, wenn die Eltern arbeiten sind oder sogar ein Kitawechsel die Folge ist. Vermutlich sind die Kitaprobleme im Vergleich zu den noch kommenden Schulproblemen auch noch Pillepalle.

    Auf jeden Fall lese ich gerne weiter und lasse mal einen lieben Gruß da!
    P.S. Glückwunsch zur Selbständigkeit und viel Erfolg!!!

  • Antworten
    Tanja
    24. November 2014 at 17:24

    Ich habe inzwischen 5 Jahre Kita als Mama hinter mir. Inzwischen geht nun mein drittes Kind in die Kita. Immer wieder gab es Vorfälle, die ich nur schwer im Stillen hinnehmen konnte.
    Aber der letzte Vorfall hat mich tief getroffen und ich suche dringend Hilfe, denn die Kita-Leitung ist unnachgiebig und verurteilt mein Verhalten.

    Alle Eltern sollten, bis Ablauf einer bestimmten Frist, für den Adventskalender ein Gals mitbringen. Leider habe ich es versäumt rechtzeitig eine Glas mitzubringen und es wurde mir zunächst untersagt dies nachzuholen. Mein Sohn (2 Jahre) sollte nicht an dem Adventskalender teilnehmen.

    Begründet wurde diese erzieherische Maßnahme folgendermaßen:
    Es erschwere die Arbeit der Erzieherinnen in der Gruppe, wenn die Eltern sich nicht an die Fristen halten.

    Ich als Mutter wünsche mir, dass keines unserer Kinder ausgegrenzt wird und hoffnungsvoll darauf wartet doch noch am Adventskalender teilhaben zu dürfen, um dann traurig festzustellen, dass es mit leeren Händen nach Hause gehen wird.

    Mich hat diese Vorgehensweise der Erzieherinnen tief getroffen. Hier wird versucht Eltern auf dem Rücken der Kinder zu erziehen. Ich stehe zu meinem Fehler, aber mein Kind soll dafür nicht gerade stehen müssen.

    Da andere Kinder auch betroffen sind habe ich die Eltern über diesen Vorfall informiert, denn mir war es nicht bewußt welche Konsequenzen mein Versäumen für mein Kind hat und anderen Eltern geht dies vielleicht auch so.

    Dass ich andere Eltern informiert habe nennt die Kita-Leitung „schlechte Stimmung unter Eltern verbreitend“ und grenzüberschreitend.

    Die Kita-Leitung ist nicht bereit in Zukunft auf derartige Vorgehensweisen zu verzichten sondern betont hier mein grenzüberschreitendes Verhalten.

    Ich habe einfach keine Ahnung, wie ich mich hier richtig verhalten soll.
    Mir tun die Kinder unsagbar leid und ich würde sie so gerne schützen.

    Welche Möglichkeiten habe ich?

  • Antworten
    Andrea
    15. Dezember 2014 at 14:56

    Das finde ich ja interessant und ist mir total neu.

    Ich bspw bin überhaupt nicht damit einverstanden, dass es die stille Bank gibt, Nachtischerpressungen beim Essen etc. Bisher wurde es immer so dargestellt als hätte ich diesbezüglich gar nichts zu melden.

    Nun gabs kürzlich einen Eklat, wo die Erzieherin mein Kind in meinem Beisein ( wir standen komplett angezogen in der Gaderobe ) und gegen seinen Willen wieder zurück in Gruppenraum trägt, weil ich sie nicht darin unterstützt habe, zu zwingen, nochmal reinzugehen und aufzuräumen. 8 und mir die Tür vor der Nase zumachte)
    Ich bin wahnsinnig ausgeflippt, sie sah sich aber komplett im Recht und meinte, dass sei eine völlig korrekte Verhaltensweise gewesen , dass sei ihre Regel, sie erwarte Unterstützung und wenn ich das nicht tue, setzt sie das durch und will nun, dass der kleine die Gruppe wechselt, weil ich das in Frage stelle.
    Ich stelle mir nun schon die Frage, ob, mal abgesehen davon, dass das absolut inaktzeptabel war, überhaupt erlaubt war. Zumal die Übergabe ja schon stattgefunden hatte

  • Antworten
    Margarete
    22. März 2015 at 12:58

    Hallo zusammen,

    hier wurde zwar schon länger nicht mehr reingeschrieben, aber auf meiner Suche nach erzieherischen Maßnahmen in der Kita bin ich auf diese Seite gestossen.

    Zur kurzen erklärung warum ich überhaupt nach erzieherischen Maßnahmen in der Kita gesucht habe, und darauf hin auf diese Seite gestosssen bin.
    Meine Tochter ist jetzt 4,5 Jahre alt, sie geht in den Kindergarten seit sie 6Monate alt ist. Anfangs nur Stundenweise, und ab 1,5Jahren dann nnach und nach hochgestuft auf ganztags, damit sie sich daran gewöhnt. eine Strasse weiter zu meiner Arbeitsstelle. Bis sie 3 Jahre alt war, war sie dort in der Grippe, bei der, wie jeder wahrscheinlich weiß der ein Kind im Kindergarten hat, sicher nicht alles rund lief, und als Mama man auch ab und zu etwas „zuviel“ kriegt und mit manchen Sachen / Ereignissen in der Kita nicht einverstanden ist, aber alles in allem war alles ein geben und nehmen und ein super Verhältniss.
    Nach meiner Trennung von ihrem Papa (kurz vor ihrem 2.Geb)bin ich mit ihr in eine Ortschaft 35km entfernt gezogen. Meinen Arbeitsplatz habe ich beibehalten, und meine Kleine ging weiterhin in diese Kita, wie bisher, weil ich ihr in dem alter keinen Wechsel zumuten wollte. Den Wechsel wollte ich mit 3 Jahren machen, damit sie hier die Kinder kennenlernt, die auch irgendwann mit ihr zur Schule gehen. Trennung und Umzug war für mich schon genug was ich ihr zumutetet.

    Das lief auch alles wunderbar,und mit 3 Jahren freute sie sich richtig auf den neuen Kindergarten, vor allem weil sie dann nicht mehr so lange autofahren musste 🙂
    Anfänglich hatte ich sie im städtischen Kiga angemeldet, mit der Einschränkung von mir, das ich mich bei der Arbeit auf eine 60% Stelle zurückstufen musste, nahm ich das aber auch sehr gerne in Kauf. In den Sommerferien bevor es dann soweit war, erfuhr ich aber kurzfristig von einer Neueröffnung einer Kita mit sehr flexiblen öffnungszeiten, die mir ermöglicht die Kleine 2-3Tage ganztags anzumelden, und die anderen Tage halbtags. Ich habe mich informiert und viele tolle Sachen zu hören bekommen, wie z.b. die Kinder bekommen einen Schlafraum für Mittagsschlaf ( Meine Kleine war zu dem Zeitpunkt auch echt noch ein kleines verschlafenes Träumerle) eine kleine Altersgemischte Gruppe, Essen bekommen sie vom Catering (spezialisiert auf Kitas), gezahlt musste auch nur werden, was in Anspruch genommen wurde. 4 Erzieherinnen auf eine Gruppe von max 15 Kindern usw. … das hörte sich für mich alles so toll an, und ich dachte,okay, meine Arbeitszeit kann ich hier mit den Öffnungszeiten so gestalten das ich dann 2-3 nachmittage frei nehme und Zeit für sie habe, und die restlichen 2 Tage geht sie ganztags. Beim anderen Kiga habe ich sie dann abgemeldet, und kurzfristig hier angemeldet. Ich hatte das bessere Gefühl dabei und damit, vor allem auch wegen dem Hintergrund Trennung,Wechsel etc. Ich dachte hier ist sie besser aufgehoben und heimischer in so einer kleinen Runde wie in einem Regelkindergarten mit weiss der kuckuck vielen Kindern, und weniger Erzieherinnen.

    Das ist jetzt alles 1,5Jahre her. Die Kleine hat sich weiterentwickelt, sie wird älter und bekommt zunehmends mehr ihren eigenen Kopf und Willen, was auch mich als alleinerziehende Mama teilweise in einen kleinen Wahnsinn treiben kann. Sie ist allem sehr aufgeschlossen, ist turbulent, hat keine Vorurteile, weiss sehr viel ist auch sehr wissbegierig, will keinen Mittagsschlaf mehr machen, hat einen eigenen Kopf was die Zusammensetzung ihrer Kleider betrifft, ist sehr selbstständig, kommuniziert mit mir über dinge, wo ich manchmal da sitze und denke, „Kind was erzählst du mir, du bist erst 4Jahre alt“.
    Sie spielt gerne mit anderen Kindern, wir zwei sind an meinen freien nachmittagen viel draussen unterwegs mit Roler fahren, fahrradfahren, kreide malen usw. … Kinderturnen findet sie toll… musik tanzen etc. … alles in allem ein fröhliches turbulentes kleines Kind.
    Sie will aber auch alles alleine können, ohnen hilfe in anspruch zu nehmen, obwohl man ihr gerne helfen möchte , aber wehe es funktioniert dann nicht, dann kommt der jähzorn… ja, das ist ihr steckenpferd.
    Sie kann richtig bockig machen, dann fliegen auch mal die Spengerle für ihre Haare durch die Gegend, weil sie es nicht hinbekommt, das sie richtig feste in ihren Harren sitzen. Und wenn sie in dieser frustration drin ist, kommt sie auch fast nicht mehr raus. Wenn sie es dann aber endlich geschafft hat, dann weiss sie eigentlich auch schon gar nicht mehr was der auslöser war. dann kommen fragen wie „Mama, warum war ich jetzt eigentlich so bockig?“. ich denke in so einer situation ist es nicht einfach, damit umzugehen, auch für die Erzieherinnen im Kiga nicht.

    Und da sind wir jetzt beim Punkt Bestrafung in der Kita, wenn die kleine solche Phasen ihrer Bockigkeit hat. Und ich bin an einem Punkt, wo ich mir die Frage stelle : ist es das was ich an Erziehung für mein Kind möchte?

    Ein Beispiel:
    sie wollte nach der Freispielzeit, die sie in Strumphosen durchgezogen hat :-), ihre Jeanshose zum Essen nicht anziehen, weil beim essen ist man ja richtig angezogen. okay… dem kann ich nicht wiedersprechen.
    Sie hat mit der Erzieherin diskutiert, sie will nicht ihr ist warm etc… , wurde dann auch bockig und zornig. Dann wurde ihr aufgetragen mit der Jeanshose in die Garderobe an iheren Platz zu sitzen, sich zu beruhigen, ihre Hose anziehen, und sobald sie das gemacht hat darf sie gerne zu den anderen zum essen kommen. Sie hat sich dann auch anscheinend irgendwann beruhigt, sie hat die Hose auch angezogen, aber dann war es schon so spät das die Essenszeit vorbei war, und sie durfte nur noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen, weil es stand ja der nächste Programmpunkt an, und es war keine Zeit für. Nachmittags beim Abholen wurde mir es so von einer Erzieherin erzählt, mit der zusätzlichen Aussage „es könnte sein sie hat ziemlich Hunger“…..WO BIN ICH HIER?????

    Aber ja, ich habe geschluckt, ich brauche ja die flexiblen zeiten, ich habe mit meiner Tochter abends nochmal geredet, und ich hoffe es war seither nicht mehr der Fall.
    Eine Zweite Situation war:
    Morgens wollte sie nicht das ich gehe….(ja, das gibt es auch bei Kindern, die es eigentlich gewohnt sind in die Kita zu gehen, und wie jeder weiss. es ist auch nicht schön für uns Mamas. Auch wenn wir es ebenfalls eigentlich gewohnt sein müssen!)
    Hier war der Fall… Jule (Namen geändert) wollte nicht, das ich gehe, wurde weinerlich, hat sich an mich gehängt, eine Erzieherin versuchte sie zu beruhigen, hat ihr alles mögliche vorgeschlagen was sie mit ihr machen kann…. je mehr aber die Erzieherin auf Jule einredete, um so mehr hing sie an mir und und fing dann auch an zu schreien, wenn die Erzieherin sie auch nur angefasst hat.
    Dann kam die Kita-Leiterin dazu, befahl mir zu gehen mit den Worten : ich zietiere,
    „Jule ist so ein tolles, kluges Kind. Sie ist für ihr Alter sehr weit, und will alles allein entscheiden wie es auch die Großen machen. Jule macht so bockig rum, weil sie so viel „Krips“ hat und sich denkt, ich weiss doch so viel und ich möchte auch selber entscheiden. Aber das funktioniert so nicht wie sie das will. Sie ist ein Kind und kann nicht selbst entscheiden, sie muß lernen darauf zu hören was die Erwachsenen ihr sagen und auch folgen. Sie ist der Meinung, das Jule nur lernt mit Regeln umzugehen und diese auch zu akzeptieren, wenn sie einen Verlust erlitten hat. Wie z.b. Jule macht bockig, hält sich nicht an die Regeln mit anziehen, dann soll sie sich allein hinsetzen, sich beruhigen, darf aber jederzeit kommen wenn sie sich an die regeln gehalten hat, und wenn es halt zu lange dauert, dann muss sie mit der Konsequenz leben, das jetzt die Essenszeit vorbei ist, sie dann feststellt, „oh mein bockiges machen hat die Folge das ich nichts zu essen bekomme“, und das nächste mal weiß sie dann, das sie zu hören hat. Und so wie sie jetzt macht mit „ich will nicht, das Mama geht“ , muss sie jetzt halt einfach erfahren das Mama geht ohne Tschüss zu sagen. Diesen Verlust muss sie erfahren um das nächste mal zu wissen was ihr droht“

    Das, (aber nicht wortgetreu da ich es ja nicht aufgenommen habe) bekam ich an dem morgen zu hören.
    Ich schaue seither sehr genau hin wenn ich die kleine im Kiga hole…. ich frage mittlerweile auch schon gar nicht mehr nach… hatte schon einige Gespräche mit der Leitung, und jedesmal kommen solche aussagen wie „Jule muss lernen, das sie ein kind ist und nicht selbst entscheiden darf, man muß sie in ihre schranken weissen…..irgendwann kommt es auch bei ihr an“

    …. dies gibt mir immer mehr das Gefühl, muss ich mir als Mama vom Kindergarten anhören?
    Ist es heutzutage wirklich so? Läuft es so? Klar gehören Regeln dazu…. normal…. man muß sich auch als Erwachsener an Regeln halten ( arbeitsstelle = Chef; Gesetze etc. ….) Man muss lernen sich unterordnen zu können, aber nach der Aussage mit dem Verlust und Jule scheint es anderst nicht zu lernen…. muss ich akzeptieren, das so jemand mit meinem Kind umspringt???

    Vor allem, weiß ich wirklich wie es Tagsüber in der Kita läuft? Wird mir alles erzählt? Ich hab es jetzt schon mitbekommen bei ein paar Situationen, aber wie läuft es wenn die Kinder allein sind? Jule erzählt mir nichts, und wenn ich frage was sie den ganzen Tag gemacht haben sagt sie „Ich weiss es nicht „. Wenn ich mit nachdruck frage kommt dann auch oft die antwort von ihr „oh Mama, ich will jetzt nicht reden“

    Was soll ich noch tun? Kann ich was tun?
    Ich lasse mich gerne belehren,falls jemand anderer Meinung ist wie ich, höre ich mir das gerne an.
    Deswegen habe ich jetzt diese lange Geschichte auch hier rein geschrieben, weil ich das Gefühl habe das bei uns das Thema Bestrafung auf emotionaler Ebene praktiziert wird, und ich hätte da gerne ein paar Meinungen dazu, weil ich mittlerweile soweit bin, was ich vor 3 Jahren versucht habe zu vermeiden, ich aber einige erzieherische Unstimmigkeiten zwischen mir und der Kita sehe, sie für ein Jahr in den anderen Kiga zu geben. (Wobei es für diese entscheidung noch ein paar andere sachen gibt, die aber nichts mit dem Thema „bestrafung im Kiga“ zu tun haben… bei den anderen sachen geht es dann um erziehung, bildung, tagesablauf, spielsachen in urlaub schicken, maxi-club für schulkinder, regeln was man darf und was nicht z.b. ist untersagt den eltern am fenster zu winken usw. ……..)

    Hätte ich das alles am Anfang bei der Vorstellung der Kita erfahren hätte ich anders entschieden, da ich aber echte Zweifel habe, auch ob ich meinem Kind diesen Wechsel antun soll…wäre es echt schön hier ein paar meinungen zu erhalten!

    Vielen Dank fürs lesen, und falls Antworten kommen sollten auch dafür!!!!

    Schöne Grüße,
    Margarete

  • Antworten
    Laurentia
    23. Juli 2015 at 21:57

    Liebe Leute,

    ich bin Fachvorgesetzte von mehreren großen Kindertagesstätten. Bei uns würde es in diesen Fällen ein Personalgespräch geben. In den meisten der geschilderten Fälle fände unser Verfahrensablauf zur Kindeswohlgefährdung Anwendung. Neue Mitarbeiter mit einer solchen Haltung, werden nach der Probezeit auf keinen Fall übernommen. Das Problem ist tatsächlich, dass sehr wenige Eltern in den Jugendämtern Problemanzeigen machen, so dass wir oft lange nichts mitkriegen. Eltern müssen da auch mutiger werden und sich für die Rechte ihrer Kinder einsetzen. Genauso, wie ErzieherInnen das tun müssen, wenn sie Rechtsverletzungen gegenüber Kindern durch KollegInnen oder Eltern mitbekommen

  • Antworten
    amelie
    8. November 2015 at 22:35

    Hallo zusammen,

    Ich bin Mutter einer dreieinhalb jährigen Tochter. Sie ist seit August im Kindergarten und wurde zuvor von mir Zuhause betreut. Sie kannte vor dem Kindergarten keine Betreuung durch „Fremde „. Wir konnten dank ihrer Großeltern darauf verzichten. Aufgrund dessen tat sich unsere Tochter schwer in der Eingewöhnung. Eigentlich nicht verwunderlich. Unsere Tochter verhielt sich immer ruhig und sprach mit niemandem. Trotzdem hat sie alles genau beobachtet und man konnte erjennen, dass sie bald auftaut. Einmal hat sie sich (das hat sie seit Monaten nicht getan ) in die Hose gemacht. Sie weinte , die Erzieherinnen wollten sie umziehen. Schließlich schrie meine Tochter, wollte sich nicht anfassen lassen. Eine Erzieherin hat sie daraufhin lt Zeugen immer fester am Arm angefasst. Sie kam nicht weiter und packte noch fester zu. Der Zeuge empfand die Situation sehr bedenklich und gab es mir daher weiter. Nun möchte ich handeln, aber weiß nicht wie. Ich möchte keinesfalls, dass mein Kind hart angefasst wird, aber befürchte , dass ein Gespräch mit der Erzieherin u.o. Leitung nur eine Benachteiligung für meine Tochter bedeutet. Zwei weitere Erzieherinnen haben übrigens nichts getan, waren im selben Raum, aber schritten nicht ein.

    • Antworten
      smart-mama
      11. November 2015 at 1:16

      Liebe Amelie,
      ich kann deine Situation gut verstehen, allerdings denke ich, dass du das Gespräch mit der Erzieherin und der Kita-Leitung, am Besten unter Einbindung des Elternvertreters suchen solltest. Nur so wird der Erzieherin aufgezeigt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Weitere Benachteiligungen wird sie sich daraufhin nicht erlauben können, denn dann setzt sie ihren Job aufs Spiel. Ich habe von einer ähnliche Situation schon einmal gehört. Die Erzieherin handelte so, weil sie überfordert war. Daraufhin wurde sie zu einem Anti-Stress-Kurs geschickt. Seitdem gab es keine vergleichbaren Ausfälle mehr. Ich hoffe ich konnte dir helfen! Alles Liebe und viel Glück, Sandra

  • Antworten
    steffi270
    19. November 2015 at 1:10

    Hallo , mein sohn ist nun 5 1/2 j. alt und besucht einen integrativen kintergarten .
    Seit 1 1/2 j. hat er nun einen i-platz , auf drängen der erzieherinnen , da er sehr lebhaft ist und das still sitzen nur beim essen einigermaßen gelingt. Dem entsprechend fällt ihm das konzentrieren schwerer als anderen kindern .
    Nun drängen sie mich ihn auf adhs testen zu lassen , was ich auch tue .
    Das problem was wir grad haben ist , dass er nicht mit den anderen kindern zum vorschulunterricht darf wenn er nicht gleich hört. Er wird ausgegrenzt obwohl er auf die schule ja vorbereitet werden soll. Aber er muss mit den kleinen aus der gruppe in dieser zeit mittagsschlaf machen .
    Das traurige ist , dass er nicht will das ich mit denen rede , weil er nicht noch mehr ärger von denen kriegen will. Wenn andere kinder ihm weh tun , ob fuß ins gesicht das er ein blaues auge hat u brille kaputt ist , o er gekratzt wird das es narben bleiben u er damit den zu den erziehern geht , kriegt er ne strafe fürs petzen u muss am zaun stehn u darf nicht toben . U die andern kinder spielen halt weiter.

  • Antworten
    Maria
    2. Dezember 2015 at 13:36

    Hallo, vielen Dank für diesen Beitrag!

    Wie sieht es denn mit Kollektivstrafen im Kindergarten aus? Ich habe einen Artikel gefunden, wo laut Schul- und Beamtenrechtsexperte Frank Wieland Kollektivstrafen in der Schule nicht zulässig sind. Gibt es da wirklich eine rechtliche Grundlage, eventuell auch für Kindergärten?

    In der Gruppe meines Kindes sind die Erzieher überfordert und strafen wild um sich, mittlerweile auch kollektiv wenn die Kinder auf Nachfrage nicht petzen. *nerv*

    • Antworten
      smart-mama
      10. Dezember 2015 at 1:40

      Liebe Maria,
      das ist ein sehr interessanter Aspekt! Um welche Kollektivstrafen handelt es sich denn genau in eurer Kita? Das würde mich sehr interessieren! LG, Sandra

      • Antworten
        Maria
        16. März 2016 at 23:58

        …leider jetzt erst die Antwort gesehen.

        Ein Kind hat etwas gegen die Decke geworfen, so dass sich ein Deckenelement gelöst hat. Weil keiner zugeben wollte wer es war – und auch keiner gepetzt hat, trotz mehrfacher Aufforderung (sonst wird bei „petzen“ seitens der Erzieher nämlich der „Petzer“ ausgelacht), wurden für den Rest der Woche sämtliche mitgebrachten Kuscheltiere verboten. Für alle, vollkommen egal, wie alt und wie sehr das Kind das Kuscheltier als Bindungsobjekt braucht.

        Oder: eine kleine Gruppe von Kindern räumt wiederholt nicht auf? Alle Kinder kriegen beim nächsten Mal Freispiel kein Spielzeug.

  • Antworten
    sandra
    2. Dezember 2015 at 17:37

    Meine kleine sagte mir das sie gekniffen wurde und ihr die haare gezogen wurden von der erzieherin´? ich weiß nicht was ich denken soll meine kleine lügt nicht

  • Antworten
    biene
    21. Dezember 2015 at 8:24

    Meine kleine (5) ist mittlerweile mein drittes kind in unserem Dorfkindergarten. Mein großer ist bereits 10 und mein mittlerer ist 8 Jahre alt. Es gab über die Jahre immer wieder die gleichen Probleme. Anfangs, beim ersten kind, da dachten wir noch das mein Sohn bei einigen Dingen übertrieben hat. Im nachhinein ärgert es mich, das ich nicht reagiert habe. Es gab strafen beim dazwischen reden, wie den restlichen Tag alleine im Gruppenraum Bilder ausmalen während die anderen kinder draussen spielen, Toilette putzen, wenn er sich.nicht hingesetzt hat, oder die kinder werden mit dem Stuhl zur wand gedreht, wenn sie ihr Frühstück nicht aufessen. Der Toilettengang wird für alle komplett verwehrt, während des Mittagessens, so dass viele kinder schon deswegen in die Hose gemacht haben. Wenn Frühstückswoche ist, müssen alle kinder Essen was auf den tisch kommt. Meine Kinder Essen keine Butter, werden dort aber gezwungen die butterbrote zu essen, ansonsten heisst es Gesicht zur wand. Es gibt noch so einiges mehr, aber das sind für mich so die schlimmsten Punkte.das schlimmste ist, das diese ganzen strafen so von der Leitung angeordnet sind. Daher waren bisher alle Gespräche vergeblich. Da viele Eltern num mal auf einen Kindergartenplatz angewiesen sind haben sie Angst was zu sagen, bzw. Eine Station höher zu gehen. Ich bin etwas ratlos was ich jetzt machen soll. Vlt. Hat jemand eine Idee

  • Antworten
    Lys
    14. Februar 2016 at 22:43

    Hallo ihr Lieben,
    erstmal bin ich ziemlich erstaunt wie viel man über dieses Thema diskutieren kann, es scheint wirklich in einigen Bereichen Nachholbedarf zu geben.
    Erstmal möchte ich vorweg sagen, dass es nicht meine Absicht ist in irgendeiner Weise die Erziehungsmethoden von Eltern, die hier posten, runter zu machen oder zu diskriminieren.
    Ich hoffe einfach nur, dass mir vielleicht jemand meine Fragen beantworten kann.
    Ich selbst bin weder Mutter von Kindern noch Erzieherin, ich bin gerade mal 19 und habe mit meinem Studium begonnen und bin in diesem Sinne noch näher an meiner Kindergartenzeit als erfahrene Mütter oder Erzieherinnen.
    Deshalb weiß ich noch genau wie es darmals war und kenne auch die Geschichten meiner Mutter, die ich mir immer wieder gerne anhöre.
    Ich war damals ein sehr eigenwilliges Kind mit einem riesigen Dickkopf, den ich auch bis heute noch behalten habe.
    jedoch hatte schon damals meine Erzieherin zu meiner Mutter gemeint (ich zittiere): „Mit der wirst du noch richtig Spaß haben, wenn du die nicht konsequent erziehst tanzt die dir später auf der Nase rum.“
    Und ich denke das ist ein wichtiger Punkt, der nicht immer beachtet wird. Sicher lehne ich Ohrfeigen total ab, wir leben nicht mehr in Kriegszeiten oder so wo man das noch als normal empfunden hat und es zeugt einfach nur von unnötiger Härte. Jedoch erzählte mit meine Mutter einmal, wie ich als 2-Jährige ein Treppengeländer aus Naturholz mit schwarzer Schuhcreme eingeschmiert habe und mir mein Vater dafür meinen kleinen Pampashintern versohlt hat.
    Anderes Scenario: meine ältere Schwester hatte früher ein großes Problem mit Zucker und durfte deshalb abends nichts Süßes mehr essen. sie wusste das auch und verlangte trotzdem sehr herrisch nach Nutella zum Abendessen, was meine Mutter ihr nicht erlaubte, eben wegen der oben genannten Begründung. Als sie jedoch noch einmal frecher Weise nach Nutella verlangte, obwohl meine Mutter ihr sagte: „fragst du noch einmal nach Nutella setzt es etwas“, machte sie ihre Drohung wahr und gab auch ihr einige Klappse auf den Hintern (damals war meine Schwester bereits 7 Jahre alt, sie wollte also ihre Grenzen bewusst austesten).
    So, was wäre jetzt passiert wenn meine Eltern nicht so reagiert hätten?
    Meine Schwester und ich hätten gelernt: Oh, wenn wir so etwas machen oder nur lange genug nerven bekommen wir eh alles was wir wollen oder wir bekommen eh keine Konsequenzen.
    Konsequenz daraus: Kinder lernen keine Konsequenzen mehr kennen.
    In wie weit Eltern Konsequenzen erteilen ist natürlich jedem Selbst überlassen und ich finde es auch unnötig übertriebene Strafen zu verhengen, aber das Strafen anscheinend als unweigerlich ´Böse´ und ´Schlecht´ angesehen werden verstehe ich nicht.
    Ich habe den Wandel hautnah mitbekommen, wie Fünftklässler einen Schulkameraden mobben nur weil er kein iPhone hat, oder eine Lehrerin vor der ganzen Klasse als Schlampe bezeichnen (es ist sehr bedenklich, dass Kinder dies jetzt mittlerweile auch schon teilweise in der Grundschule tun!)
    Da ich hier natürlich keinem auf die Füße treten möchte rede ich vom Extremfall von Eltern, falls ich hier in diesem Fall jemandem zu nahe treten sollte tut mir das Leid und möchte mich jetzt schon dafür entschuldigen, das ist nicht meine Absicht!
    Meine Frage ist: Bringt es etwas sein Kind vor Strafe und Konsequenz zu ´schützen´?
    Strafen, solange sie im Ramen sind, finde ich notwendig, das Kind lernt so sich in der Gesellschaft zu verhalten, denn auch dort gibt es Regeln und Kondequenzen.
    Wenn man seinem Kind das nicht beibringt wird es sich auch nicht daran halten.
    Und warum schickt man sein Kind mit nur 6 Monaten in die Kita??
    Klar, man muss arbeiten und so, aber warum schafft man sich ein Kind an wenn man nicht die Zeit dafür hat??
    Auch wenn es ein etwas ungewöhnlicher Vergleich ist kann man in diesem Fall grob auf diese Aspekte beschränkt sagen: Mit einem Kind verhält es sich wie mit einem Welpen. Beiden muss man beibringen wie man sich verhält, der Welpe kommt in die Welpen- oder Hundeschule und das Kind in den Kindergarten oder die Grundschule. Dort wird ihnen vermittelt wie man sich benimmt. doch was wenn das Kind ein anderes an den Haaren zieht oder der Welpe einen anderen attakiert?
    In beiden Fällen wird durch Konsequenzen und konsequente Erziehung vermittelt, dass dieses Verhalten falsch war.
    Wird dies nicht getan setzt kein Aha-Effekt ein (damit ist gemeint: aha, das was ich gemacht habe war falsch und das hat Konsequenten, also mache ich das besser nicht mehr) und das Kind, sowie der Welpe werden in älteren Jahren den Eltern oder Besitzern auf der Nase rumtanzen.
    warum gibt es so viele verzogene Kinder oder Hunde?
    Weil Eltern oder Besitzer ihnen alles in den Arsch blasen (ich spreche hier wie gesagt keinen direkt an!)
    Ich denke viele von ihnen wurden auch im Kindesalter bestraft, wenn sie etwas angestellt haben.
    War das denn so falsch? Kinder lernen aus Konsequenzen, das war noch nie anders und ich denke mir das es für die Erzieher bestimmt schwer ist immer den Erwartungen der Eltern gerecht zu werden. Die einen flippen vielleicht total aus wenn ihr kleiner Goldjunge oder ihr süßes Engelchen in die Ecke gesetzt wurden und die anderen denken sich, dass sie in der Situation auch so gehandelt hätten. Da gehen die Meinungen sicherlich auseinander.
    Aber ich finde es nicht gut Strafe und Konsequenzen gleich als No-Go abzustempeln.
    Man sagt ein Kind hat ein Recht auf eine gewaltfreie Zerziehung, da stimme ich voll und ganz zu und daran gibt es nichts zu rütteln. Aber Gewalt ist für mich wenn Kinder grün und blau geschlagen werden, sie Ohrfeigen kriegen, sie den Holzkoch- oder Schuhlöffel auf den Hintern bekommen oder vergleichbates.
    Auch Verwehrung menschlicher Bedürfnisse, wie die Verwehrung des Toilettengangs gehören für mich dazu.
    Ein Klaps auf den Hintern, das fest am Arm packen oder das leicht auf die Finger hauen ist für mich keine ´Gewalt`.
    Ähnliches wie der psychische Schutz des Kindes. Kinder sollten nicht länger als Nötig ignoriert, allein gelassen, oder vor anderen bloß gestellt werden. Aber das in die stille Ecke setzen ist keine seelische Folter und auch die anderen Kinder lernen daraus. In diesem Alter lernen Kinder vor allem durch beobachten und das Miteinander sein. Wenn sie also sehen: „oh, der hat was angestellt und wurde dafür bestraft“, machen sie nicht den selben Fehler. anders natürlich, wenn sie sehen dass sie nichts zu befürchten haben machen sie es nach.
    Wie oft fragt man sich woher Kinder auf einmal seltsame Angewohnheiten haben, obwohl es die vorher nie gab?
    Das kommt durch das Imitieren der anderen Kinder. Erziehung des einen Kindes ist somit Erziehung der ganzen Gruppe.
    Um auf das Beispiel mit dem Aufräumen zu kommen, das ich hier gelesen habe: Kinder müssen lernen, dass man die Spielsachen wegräumt wenn man damit gespielt hat und bevor man nach Hause geht. Damit baut man schon gleich auf das Aufräumen des eigenen Zimmers auf (wenn das nicht die Eltern machen, was ich ganz ehrlich ganz und gar schrecklich finde!! Da sind wieder die verhätschelnden Eltern mit gemeint!). Wenn das Kind darauf aber keine Lust hat und lieber schon mit dem Elternteil nach Hause gehen will so hat, finde ich, der Elternteil das Erziehungspersonal darin zu unterstützen vom Kind die Einhaltung dieser Regeln zu verlangen.
    Eltern und Erzieher müssen in dieser Hinsicht mehr an einem Strang ziehen und gemeinsam Methoden erarbeiten, die von allem akzeptiert und auch ausgeführt und beachtet werden müssen!
    Jetzt bin ich natürlich gespannt was ihr anderen dazu sagt, was haltet ihr von zu verwöhnenden Eltern und welche Strafen findet ihr angemessen oder verwerflich?
    Sicher ist es wichtig zu bestimmen wo Gewalt anfängt, doch ich denke nicht, dass ein Klaps auf den Hintern oder eine verbale Rügung gleich die individuelle Entfaltung des Kindes oder dessen psychische Unversehrtheit gefährdet (jetzt mal ganz ehrlich, wenn das doch der Fall sein sollte leben wir in einer ziemlich traurigen Welt)
    Wie sollen Kinder später mit Regeln, Strafen und Konsequenzen oder auch Kritik in ihrem Erwachsenenleben umgehen, wenn sie diese nie beigebracht bekommen?
    Kritik ist ebenfall ein wichtiges Thema. „Seien sie nicht so streng mit ihm/ihr, er/sie kann mit Kritik nicht so gut umgehen.“
    Das ich diesen Spruch schon in Alltagssituationen hören musste macht mich noch wütender als die blose Tatsache, dass Eltern ihre Kinder von nichts und niemandem kritisieren lassen und sie davor wie vor nichts anderem schützen wollen.
    An alle die es noch nicht kapiert haben sollten: Kritik gehört aber zum Leben dazu, genau so wie Strafen, Konsequenzen und Regeln!
    Sollte ich später einmal Kinder haben (Ist bestimmt anstrengend und ich bewundere diejenigen die Kinder haben für ihre Ausdauer und ihre Leistungen :D) werde ich sie sicher strenger erzeihen als meine Mutter mich erzogen hat, denn ich hätte sicher bei weitem mehr Strafen und Konsequenz in meinem Leben gebraucht und ich finde das hat noch keinem Kind geschadet.
    Auch der Satz: „das Kind ist Kind und der Erwachsene ist Erwachsener, das Kind hat auf den Erwachsenen zu hören, sich an seine Regeln zu halten und sich ihm unterzuordnen“ ist wahr.
    wenn es anders wäre würden die Kinder die Kitagruppen leiten und wir bräuchten keine Erzieher mehr.
    Und warum heißt der Beruf Erzieher? Weil diese Personen die Kinder in der Abwesenheit der Eltern erziehen sollen!
    Ich kenne Fälle von Eltern die zu den Erziehern meinten: Wie können wie es wagen mein Kind erziehen zu wollen?!
    Entschuldigung, aber es ist mir echt zu blöd über diesen dummen Spruch zu diskutieren.
    Was denkt ihr? Ich hoffe ihr könnt mir eure Ansichten mitteilen und vielleicht hab ich ja den ein oder anderen alten Hasen mit der Meinung eines noch unerfahrenen Kükens beeinflusst 😉
    P.S. ( um hier auf ein paar der Beiträge einzugehen!)
    Es ist naiv zu denken, dass das eigene Kind nicht lügt! Jedes Kind lügt und deshalb ist es dumm sich auf die Aussagen des Kindes zu verlassen, denn Kinder empfinden anders als Erwachsene und dichten auch mal gerne was dazu. Wenn das Kind also von Problemen erzählt sollte man nicht gleich mit einer Kravatte zu den Zuständigen gehen sondern sich zu einem ruhigen Gespräch zusammen mit dem Erzieher UND dem Kind zusammen setzen!
    Es ist auch falsch bei einem Kind gleich ADHS zu vermuten, nur weil es sich schwerer konzentrieren kann oder mehr Energie hat. Eher muss ein Ausgleich für diese Energie gesucht werden, wie eine anstrengende Sportart oder etwas vergleichbares. Mir persönlich hat in diesem Alter Kampfsport sehr geholfen auch meine enorme Kraft zu kontrollieren und meine überschüssige Energie loszuwerden. Schwimmen oder anderer Kindersport eignet sich ebenfalls perfekt dafür und das Kind schließt wieder neue Freundschaften!
    Wenn den Kindern in der Kita Benachteiligung droht nur weil Eltern Bedenken wegen der Maßnahmen haben würde ich da mein Kind nicht hinschicken, da verhalten sich die Erzieher und die Leitung eher wie Kindergartenkinder. Sollten sie nicht zu einem ordentlichen Gespräch bereit sein ist das kein Zeichen von Kompetenz.
    Auch ist es sicher wichtig das Kind individuell an neue Situationen heran zu führen, wie eben an den Kontakt mit Fremden. Jedoch muss man auch da Konsequent sein, sonst lernen sie es nicht!!
    Ich finde es auch nicht richtig davon zu Sprechen, dass Kind Verluste erfahren müssen um sich an Regeln zu Halten, viel mehr ist wirklich immer das goldene Schlüsselwort die Folgen. Wenn das passiert passiert jenes, wenn dieses passiert passiert etwas anderes. Kinder müssen das verstehen lernen, wie Aktion und Reaktion zusammenhängen. Wenn ich will das das passiert muss ich das tun und um das andere zu vermeinden tue ich eben das oder eben das nicht.
    Und sollte man das Gefühl haben, dass das Kind nicht so behandelt wird wie man es möchte sollte man sich an die Zuständigen wenden, aber man kann und sollte nicht verhinden, dass die Kinder mit essenziell wichtigen Lektionen wie Strafe, Respekt, Gehorsam, aber auch Belohnung, Freude und Liebe in Berührung kommen!!
    Auch sollten die Eltern die Übergabe des Kindes von den Erziehern an die Eltern nicht als ein magisches Ritual ansehen, wonach der Erzieher nichts mehr zu sagen hat. Eltern und Erzieher müssen zusammen arbeiten, anders geht es nicht!

    • Antworten
      Amy
      1. März 2016 at 10:24

      Wow, ich hoffe, du studierst nicht Pädagogik! Das wäre eine Schande für meinen Studiengang. Hoffentlich wird dir der Kopf noch gerade gerückt. Klaps auf den Po ist keine Gewalt? Wie fändest du es, wenn ein erwachsener Mann dich packt und gegen deinen Willen übers Knie legt weil du einmal zuviel nach Nutella gefragt hast? Das ist dann wohl plötzlich strafbar, schließlich bist du ja erwachsen? Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, OHNE körperliche oder seelische Gewalt. Da wird nicht unterschieden zwischen unbilliger Härte und angebrachtem Klaps – Gewalt ist Gewalt, PUNKT. Ich hoffe du kommst, so lange du diese Ansichten vertrittst, niemals in die Position ein eigene oder fremde Kinder zu betreuen. Mehr kann ich dazu nicht schreiben ohne auszurasten. Du hast von Pädagogik keinerlei Ahnung.

      • Antworten
        freiheit
        8. August 2016 at 12:19

        @Amy: Ich kann dir nur Recht geben…Bin sprachlos, wenn Menschen sowas wie Lys von sich geben…Leider spiegelt sie größtenteils Gesellschaft wider- Kinder sollen funktionieren, nicht stören, sich um ihre Belange am besten selbst kümmern, die Bedürfnisse nach Liebe und Gewalt der Erwachsenen herhalten und am liebsten sehr viel in die Rentenkasse einzahlen (das mal in Kürze). Wozu bekommen Menschen Kinder (in unserer, der ach so zivilisierten Gesellschaft), wenn sie bis heute nicht begriffen haben, dass es stets um Beziehung und nicht Erziehung geht?! Wünschenswert wäre die Pflichtlektüre für alle werdenden Eltern: Dein kompetentes Kind von Jesper Juul ebenso wie Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg. In diesem Sinne….

    • Antworten
      Paola
      11. Oktober 2016 at 4:43

      Lys du hast es erfasst. Ich stimme dir in allen Punkten deines Postings zu, Aber du siehst ja wie die anderen Menschen reagieren. Die Kinder die heute von eigentlich doch gleichgültigen jungen Paaren in die Welt gesetzt werden, die werden zum größten Problem von Morgen werden. Die Mehrheit dieser Kinder wird zu einem Problem werden, wie es Deutschland noch nie hatte. Die Regierung wird irgendwann aufwachen und darüber nachdenken was sie mit diesen intensiven Kinderrechten angerichtet hat. Dann aber, dann wird es zu spät sein!

  • Antworten
    parisa
    20. Mai 2016 at 21:50

    Ich, Mutter von 2 Kindern und Erzieherin, erlebe diesen Wahnsinn jeden Tag mit. Eltern die Kinder körperlich verwahrlosen lassen und Eltern die ihre Kinder moralisch und gesellschaftlich verwahrlosen lassen. Wir schaffen Kitas ab, damit Eltern wieder lernen ihre Kinder zu erziehen. Aber dann ist ja die Flugreise im Sommer, das 2. Auto und das Eigenheim nicht mehr drin. Wenn ihr so unzufrieden seit, meldet die Kinder woanders an. Das macht ihr dann später mit der Grundschule, dem Gymnasium der Lehrstelle auch so. Ich treffe jeden Tag Eltern die unzufrieden mit dem Essen, der Kita Ausstattung, dem Konzept oder den Erzieherinnen sind. Positive Rückmeldung en gibt es kaum noch. Trotzdem habe ich mit euren Kindern eine schöne Zeit, weil ich manchmal ihre Mama bin. Die Zeit zumBuch vorlesen, kuscheln, malen und matschen hat. Und neben bei lernen sie neue Wörter die ich als erste höre, sehe wie sie zum erstemal allein die kletterwand hochklettern ohne das einer immer von hinten schiebt oder halte die Hand beim einschlafen. Jeder Mensch wächst in einem kosmos von Regeln auf und wir haben es gelernt, damit zurecht zu kommen. Zum Glück ist die Prügel Strafe in der Schule abgeschafft. In Afrika im übrigen gehören Schläge auch in den Kita Alltag und das ist schlimm. Trotzdem sind Afrikaner entspannter , haben ein lächeln auf den Lippen und genießen das Leben. So ganz anders wie wir Deutschen. Woran das liegen könnte?
    Schläge, Misshandlung und völlig überzogene strafen gehören nicht in die Kita. Schlecht erzogene Kinder auch nicht.

    • Antworten
      Johanna
      31. August 2017 at 12:15

      Ich will nicht behaupten, dass alle Eltern toll und pädagogisch wertvoll erziehen, das erlebe ich als Mutter eines Kleinkindes jeden Tag. Ich erlebe aber auch, wie Erzieher/innen Kinder in der Öffentlichkeit runtermachen, sie massiv in ihrem Stolz und ihrem Selbstgefühl verletzen und beschädigen. Und das passiert täglich. Beispiel gestern: Kinder streiten sich, der Erzieher droht damit, es den Müttern zu erzählen (was an sich problematisch ist, weil es das Mutter-Kind-Verhältnis bedroht), ein kleiner Junge bittet, das nicht zu tun, weil er Angst hat, dass seine Mama schimpft. Erzieher: „Vielleicht sollte deine Mutter dich mal so richtig anschreien, dann würdest du vielleicht mit fast 4 keine Windeln mehr brauchen!“. Das ist KEINE gewaltfreie Kommunikation.
      Beispiel heute: Kind weint, Erzieherin: „Du brauchst jetzt nicht zu heulen!“ Kind weint weiter (natürlich). Erzieherin: „Dann geh zum Heulen hinten an den Zaun!“. Auch das: KEINE gewaltfreie Kommunikation, auf die Kinder ein RECHT haben.
      An Ihrem Beitrag sehe ich weitere Probleme. Auch wenn Sie sich vielleicht gerne so wahrnehmen, Sie sind nicht die Mutter der Kinder. Sie sind eine Erzieherin, eine Dienstleisterin im Auftrag der Eltern. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Ihre Einstellung kein Einzelfall ist und sehr sehr viele Erzieher/innen ihre Rolle im Leben der Kinder überschätzen.
      Das und anderes sind die Gründe, warum mein Mann und ich unsere Tochter zu Hause betreuen, bis sie uns klar kommunizieren kann, was mit ihr in der Fremdbetreuung gemacht wird (Vorschulalter). Dass wir das können, ist ein Luxus, den wir uns leisten. Dafür verzichten wir auf die von Ihnen genannten Flugreisen, Eigenheim, etc.
      Übrigens lernt sie Regeln. Aber diese sind Familienregeln und gelten für alle (kein Spielzeug am Tisch, keine Gewalt, etc.). Wir leben ihr die Regeln vor und korrigieren sie respektvoll, wenn es nicht klappt. Und wenn es uns zu viel wird, sagen wir ihr, dass wir eine kleine Pause brauchen, um ins Kissen zu schreien. Häufig will sie dann auch schreien und die Krise ist gelöst. Diese Art von Kommunikation erwarte ich bedingungslos von der Kita und das deutsche Gesicht gibt mir da zum Glück recht.
      Mein letzter Punkt: „Die Afrikaner“… Das ist eine fürchterlich rassistische, simplifizierende und kolonialistische Formulierung, ebenso wie die gesamte Aussage und strotzt nur so vor unreflektiertem Privileg. Bitte mal nachdenken, ob das so cool ist.

  • Antworten
    sternchen
    14. September 2016 at 21:31

    Denkst du denn das alle Kinder die nicht der Norm entsprechen falsch oder gar nicht erzogen sind?

  • Antworten
    Roga
    30. September 2016 at 9:23

    Hallo zusammen,
    ich bin mittlerweile gar nicht mehr überrascht, über all die Feedbacks die ich hier lese.
    Ich habe selber eine Tochter, die ist 4 1/2 Jahre, und ist seit 2014 in der Krippe bzw. jetzt im Kindergarten. In der Krippe so glaubte! ich sei alles in Ordnung gewesen. Rückwirkend was ich jetzt alles höre wird mir Angst und Bang welchen Situationen Kleinkindern ausgesetzt sind. Sie sind wirklich das schwächste Glied und Schutzbedürftig, was sich aber manche Erzieherinnen sowie Kinderpflegerinnen anscheinend nicht bewußt sind! Das Klischee, daß Babys schon viel lernen müssen (Schlafrythmus, essenssythmus usw.) ist leider weit verbreitet. Und da fängt das Dilemma schon mal an. Diese MA von Kindertagesstätten haben selber auch mal eine Erziehung genossen, und das wird dann teilweise einfach übernommen. Die haben das auch nicht anderes gesehen bzw. erlebt. Auch wenn Schulungen etc. vorhanden sind, die eigentliche Persönlichkeit das Erlebte begleitet einen das ganze Leben. Und wie eine Userin schon geschrieben hat – es sind auch nur Menschen.
    Und jetzt wieder zurück zu unserem Erlebten bzw. unserer Tochter mußte! das Erleben:
    Essen alleine vor der Türe – am Flur ohne Beaufsichtigung
    Anschreien bzw. Anbrüllen bei Überforderung
    Windel ins Gesicht schlagen wenn Sie eingemacht hatte

    Erniedrigende Sätze bei Einmachen, Essensherausforderungen, Schlafverweigerung etc…
    Wir haben einen Rechtsanwalt eingeschalten, da das einfach zu weit ging.
    Erstmal wurde alles geleugnet, doch nach und nach kam die Wahrheit ans Tageslicht. Und so wurde die Erzieherin des Hauses verwiesen. ABER – es ist ein langer und harter Weg gewesen; DENN man hat sich immer auf die sogenannte „Schweigepflicht“ berufen. Ohne RA hätten wir das ganze gar nicht erreicht. Es gibt da absurderweise ein kleines aber nicht unwichtiges Detail dabei: DAS ARBEITSRECHT steht über dem KINDERRECHT. So hat der damalige Träger per RA all diese Vorwürfe unter diesem Aspekt versucht zu leugnen. Was ich bis heute unfassbar finde. Bis heute haben wir ebenfalls keine Entschuldigung oder dgl. erhalten. Deshalb bitte ich Euch oder appeliere ich an Euch: Wehrt Euch, wenn Euer Kind erlebtes aus dem Kindergarten erzählt. Dann belastet das Euer Kind. Und laßt Euch bitte nicht irritieren von Aussagen, das Kind hat gerade die Zeit der Phantasiephase oder es hat eine Situation schlimmer erzählt als es „eigentlich“ war. Erinnert Euch zurück was für Euch schlimm war und hat man Euch gehört oder wärt Ihr froh gewesen wenn jemand Euch hilfreich zur Seite gestanden wäre??
    Letztendlich sind die MA auch nur Menschen, die in erheblichen Konfliktsituationen sich selber der nächste sind!!

  • Antworten
    Tanja
    10. März 2017 at 8:56

    Guten morgen.

    Wir haben gerade folgenden Fall, dass eine erzieherin unseren 4 jährigen Sohn, weil er zu mittag nicht hören wollte, einfach mal auf den Balkon gestellt hat. Für uns eine Demütigung des Kindes, und totales versagen der erzieherin…
    Wir als Eltern sind dazu total unter die Decke gegangen, Gespräche mit Leitung und erzieherin geführt, aber mehr als ein Entschuldigung und ein Kritik Gespräch von Leitung zu erzieherin gab es wohl nicht.
    Wie lange er dort stand wissen wir nicht. An das Tageslicht es auch nur gekommen, weil ein anderes Kind dies Zuhause erzählt hat.
    Wie würdet ihr reagieren, und was sollte hier unterm Strich passieren?

    Wir sind gespannt was ihr dazu sagt…

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    Lg
    12. April 2017 at 23:48

    Hallo!

    Es war wirklich interessant, wie auch schockierend zu lesen, welche Erfahrungen Eure Kinder machen mussten. Ich bin selbst Erzieherin und habe so etwas massives noch nie erlebt. Oft ist es als erziehendes Personal nicht einfach den Arbeitsalltag zu meistern – meist stelle ich mir die Frage wie z.b Habe ich richtig reagiert ? oder Was muss ich verändern um jedes Kind aufzufangen? – natürlich bin ich nicht perfekt, aber ich habe immer vor Augen, dass jedes Kind Würde besitzt und ein Recht auf eine gute Kindheit hat. Fakt ist, dass der Betreuungschlüssel in Krippen meist bei 2:12 (Personal:Kinder) oder im Kindergarten bei 2:25 liegt. Bei einem solchen Betreuungsschlüssel bleibt so gut wie keine Zeit für Mediation (Vermittlung zwischen Konfliktparteien) , Selbstreflexion und Entspannung, wie auch für das einzelne Kind. Als Folge entstehen Situationen , in denen Kinder beschämt und sogar psychisch wie auch körperlich misshandelt werden. Meist ist das Personal so überlastet, dass sie regelrecht ihren eigenen Standards verleugnen.
    Auch sollte der Gesichtspunkt „Platz“ einen höheren Stellenwert bekommen. Wie kann es sein , dass Kleinstkinder , die laufen oder krabbeln lernen in eine mini-Raum gesteckt werden? Warum haben Kindergartenkinder einen zugestellten Gruppenraum? Wo bleibt der Platz für die Komfortzone? Viel Druck kann einem Kind genommen werden und auch dem Personal, wenn sie Ausweichräume und großzügige Gartenbereiche hätten!

    Leider wird durch den gesetzlichen Anspruch die Qualität vergessen. Was zählt ist leider die Quantität 🙁 . Kinder sind, aber keine Roboter und auch nicht Eltern – wie auch die Erzieher. Jedes Kind fordert auf seine Weise und wir können dem nur gerecht werden , wenn der Betreuungsschlüssel , die Räume und das Kita-Konzept an die Anforderungen angepasst ist.

    Ich habe das Glück in einer Kinderkrippe zu arbeiten, die 200 qm nur für das Kind / die Gruppe bereitstellt. Wir sind zu 6 für 16 Krippenkinder zuständig. Die Räume ermöglichen Kind wie auch Personal ein gesundes Verhältnis von Ent- und Anspannung zu erleben. Beides ist wichtig! Die Kinder können mit Autos durch die Räume sausen oder einfach mal sich in ein Nestchen kuscheln. Ebenso bekommt jedes Kind ein hochwertiges Portfolio und jeden Monat eine mindestens 5 seitige Lerngeschichte. So kennen wir ihre Bedürfnisse und Interessen. Können diese auch in den Alltag miteinfliesen lassen.
    Das vermittelt unseren Eltern, dass ihre Kinder einen hohen Stellenwert haben und uns erleichtert es den Umgang mit den verschiedensten Hürden, die wir gemeinsam mit unseren Kids im Alltag erleben.

    Um auf einige Situation im Verlauf dieser Diskussion auch noch einzugehen. Oft erleben Eltern wie auch Erzieher Momentaufnahmen. Wir sehen nicht , was vorrangegangen ist, deswegen ist es wichtig, dass ihr einfach frägt: „Ich habe das Beobachtung…. Warum haben sie/du so reagiert?“ Vielleicht erlebt man noch ganz logische Erklärungen? Oder kann gleich Konflikte lösen.

    Ich hoffe ich habe nicht zu viel Kudelbuddel geschrieben und wünsche euch eine gute Zeit.

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    van Riel
    21. April 2017 at 0:34

    Hallo,

    ich bin entsetzt darüber, was teilweise in den KiTas und Kindergärten abläuft und das auf dem Rücken der Kinder. Bei aller Überlastung und Stress den eine Erzieherin hat muss ich sagen, sie hat sich den Beruf ausgesucht und Kinder haben auch Seelen. Wenn ich als erwachsener Mensch nicht trennen kann zwischen dem was ich als Kind erlebt habe und was mein eigentlicher Auftrag als Erzieherin ist, dann bin ich absolut fehl am Platz. Dies ist für mich keineswegs und in irgendeiner Art und Weise eine Entschuldigung.

    Leider haben wir auch in der von unserer Kurzen besuchten Einrichtung Probleme. Dies fing aber schon letzten Herbst an. Eine Mutter berichtete mir, dass ihre Tochter von anderen Kindern (Jungs) im Freispielraum unten herum dermaßen traktiert worden sei, dass sie mit ihrer Tochter beim Arzt hätten vorstellig werden müssen. Ungefähr zur gleichen Zeit habe ich auch festgestellt, dass unsere Kurze unten herum sehr rot war und ich führte es darauf zurück, dass sie vielleicht zu viel auf der Schaukel gesessen hätte, was sie sehr gerne macht (so ein runder Teller, in der Mitte das dünne Seil) – erst einige Tage später erfuhr ich von diesem Zwischenfall mit dem anderen Mädchen. Dieses Mädchen beteuerte bei ihrer Mutter, dass es unserer Kurzen auch so ergangen sei. Unsere schwieg sich aus – die Erzieher daraufhin angesprochen leugneten dass sie auch davon betroffen gewesen wäre.

    Einige Tage nach diesem Zwischenfall fing unsere an zu stottern. Dann erkrankte diese Erzieherin, es folgten noch die Weihnachtsferien und unsere Kurze stotterte nicht mehr. Den ersten Tag nach den Weihnachtsferien brachte ich ein nicht stotterndes Kind in den Kindergarten und holte eine „tatataaaaa“ wieder ab – diese Erzieherin war wieder da.

    Im Febr. fiel sie wieder einige Wochen aus, die Kurze stotterte nicht mehr – am ersten Tag als diese Erzieherin wieder im Dienst war, griff sie mich wegen des Essensgeldes verbal recht unverschämt an. Ich bin denen bis jetzt noch keinen müden Euro schuldig geblieben, nur wenn man mir nicht sagt wie hoch der Betrag ist den ich zahlen soll, ja – was soll ich denn machen ? Nach ihrer Meinung muss ich um eine entsprechende Rechnung bitten !!!! Ich hab ihr Kontra gegeben – ich lass mich nicht und dann noch ungerechtfertigt vor anderen Leuten so runtermachen – sorry. Ach, bevor ich es vergesse….. am darauf folgenden Tag fing das Kind wieder an zu stottern.

    Dann heute war wieder ein Zwischenfall, wo ich mich habe so arg zusammenreißen müssen, wegen Nichtigkeiten zu zweit über das Kind verbal hergefallen. Es fielen Sätze wie „wenn du nicht guten Morgen sagst, dann sag ich dir auch nichts mehr, wenn du was von mir willst“ – meine Güte, dass sind noch kleine Kinder, die eben auch mal nicht wollen und jetzt weis ich auch warum.
    Als die Kurze noch ein Stück raus mit mir in den Flur gegangen ist, hat eine Erzieherin sie von mir weggerissen – „sie müsse sagen, wohin sie geht“. Das war für mich ein weiteres no-go ein Kind von „seiner Person“ weg zu reißen – ich will nicht wissen, was in diesem Moment in dem kleinen Kopf vorgegangen ist.

    Eigentlich geht unsere Kurze sehr sehr gerne in den Kindergarten, aber heute hat sie zum ersten Mal bitterlich geweint und wollte, dass ich sie wieder mit nach Hause nehme.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe jetzt gänzlich das Vertrauen verloren ob unser Kind dort noch gut aufgehoben ist und es ist fraglich, ob ich sie überhaupt morgen hinbringen werde. Nötigung, Erpressung, teilweise ja schon körperliche Gewalt – so etwas hat ein Kind nicht verdient, die müssen später noch genug kämpfen und es muss nicht schon im Kindergarten so sein.

    Es sind auch noch einige andere Punkte, die jeder für sich alleine nicht gerade so schlimm sind, doch unter dem Strich summiert es sich:

    die Erzieherin sieht es nicht ein, dass sie mal zu den Kinder geht, wenn etwas passiert. Sie bleibt mit ihren Stöckelschuhen dort am Tisch sitzen, die Kinder müssen zu ihr kommen

    die Kinder spielen im sogen. Freiraum – Türe zu ohne jegliche Aufsicht – was denn da passieren kann, hat ja die Vergangenheit gezeigt

    Turnhalle mit doch hohen Klettergerüsten – Kinder spielen auch dort ohne Aufsicht, teilweise spielt dort auch ein Kind alleine. Falls ein Kind mal fällt und ernsthaften Schaden erleidet, stellt sich für mich die Frage wann es gefunden wird ……..

    ab Mittag ist die Türe des Kindergartens, sowie die Tür zum Gelände auf. Einige Meter neben dem Kindergarten ist ein Fluß. Da die Kinder eh die meiste Zeit unbeaufsichtigt sind – irgendwann …….

    Ich hab schon nachmittags den Kindergarten betreten, die Türen leise zugemacht und mich hat kein Mensch bemerkt. Der Kindergarten ist eigentlich recht abgelegen, muss ich dazu noch etwas sagen, gerade in der heutigen Zeit.

    Ich werde auf jeden Fall morgen ein sehr ernsthaftes Gespräch mit beiden Erzieherinnen der Gruppe führen und dann ggf. reagieren.

    • Antworten
      Bastian
      27. März 2018 at 13:03

      Ich hoffe ernsthaft sie haben inzwischen das Jugendamt oder die Kita Aufsicht hinzugezogen! Ich hätte mein Kind schon nach weniger Vorfällen aus der Kita genommen. Wäre spannend zu wissen wie es jetzt (ca. 1 Jahr später) aussieht… könnten Sie etwas ändern?

  • Antworten
    Andreas Steinberg
    4. Mai 2017 at 19:12

    Wenn es in der Schule klemmt – nicht lange warten. Ganz gleich, wie gut ein Schüler während seiner schulischen Laufbahn auch sein mag, irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem es in der Schule klemmt. Kleinere Versäumnisse aufgrund von Krankheit und Ähnlichem können leicht aufgeholt werden und Klassenkameraden wie Lehrer und Eltern helfen dabei. Aber wenn sich Defizite im erlernten Schulstoff abzeichnen, dann sollten alle Alarmglocken läuten. Denn dann drohen so große Wissenslücken bezüglich des Schulstoffs, dass in vielen Fällen das Jahr wiederholt werden muss. 
Weitere Information zur Nachhilfe können Sie unter https://viabilia.de/luecken-in-der-schule-878.htm finden.

  • Antworten
    Jazz
    24. Mai 2017 at 11:56

    Meine Tochter ist 1 Jahr und 7 Monate alt. Sie geht jetzt seit gut einem Monat zur Kita und hat die Eingewöhnungspfase. Leider ist die das schlecht organisiert. So dass sie als Bezugsperson erst ein mal, für 2 Wochen, eine Erzieherin( sie ging dann für 2 Wochen in Urlaub). Dann hatte sie eine andere wieder für 2 Wochen( dann ging sie in Urlaub) und kam die ertse wieder zurück. Schon erstmal neue Umstellung für mein Kind. Heute kam ich nach den Mittagessen, wie vereinbart , meine Tochter abholen. Ich musste zusehen wie meine Tochter am Ober Arm gepackt und durch den ganzen Raum gezerrt und „unsanft“ auf den Stuhl gesetzt wird. Als ich rein kam, hat die Erzieherin nicht mal auf meine Seite geschaut und so getan als ob nichts geschehen wäre. Ich war so schockiert, dass ich kein Wort aussprechen könnte. Meine Tochter war natürlich am heulen und hatte Angst zu mir zu kommen. Ich habe sie in Arme geschlossen und stand da. Ich wusste nicht was ich tue. Die andere Erzieherin hat versucht mich abzulenken und erzählte mir wie meine kleine gegessen und in die Windel gemacht hätte etc. Das ganze hat mich überhaupt nicht interessiert und mein Kopf war damit beschäftigt, was ich jetzt überhaupt tun sollte.

    Ich bin ohne einzigen Wort daraus gegangen. Auch draussen stand ich eine Weile und wusste nicht, ob man sofort handeln sollte….
    Bitte hilft mir mit euren Rat… wir brauchen diesen Platz aber ich möchte nicht, dass mein Kind so behandeln wird.

  • Antworten
    Setenay
    7. Dezember 2017 at 2:46

    Mein Sohn ist 4 Jahre alt und besucht die Kita schon seid einem Jahr.
    Heute hat die Erzieherin in meiner Anwesenheit zu meinem Sohn:“ Das Theater brauchen wir nicht, hatten es schon genug“, gesagt. Weil er am weinen war und mich nicht loslassen wollte. In dem Moment bekam ich einen HIRN-ERROR. Ich konnte wirklich nicht mehr denken oder handeln, wie denn auch, ich war einfach nur schockiert. Ich machte mich auf den Weg zu Tür, und die Erzieherin schrie hinter mir her. „Melden sie sich in einer Std. und fragen sie nach, ob er sich beruhigt hat!. Alles klar antwortete ich nur noch. Gemeldet habe ich mich nicht, denn die Antwort kenne ich mittlerweile. Heute Abend sprach ich mit meinem Sohn. Er brach in tränen und schrie mich an. „Ich hasse denn Kindergarten“, „Ich will nicht mehr dahin“, „.Frau… hat gesagt, wenn du nicht aufhörst zu heulen, kannst du vor der Tür weiter heulen“.
    Abgesehen von Mutter sein von unserer Mutterinstinkt… Ich denke nicht das ich „Überdenke“, nein ich „Übertreibe“ nicht in dem ich „denke“. „Das Erzieher Liebevoll mit denn Kindern umgehen sollten“. Vor allem zu denn Kindern ( wie auch mein Sohn)… sein Problem war ja nur, das er bei seiner Mutter bleiben wollte. Hat er wirklich es verdient von der Erzieherin bedroht und Respektlos behandelt zu werden. Respektvoll … ja das bekam ich auch nicht, sonst würde sie nicht in meiner Anwesenheit, mit meinem Kind schimpfen.
    Liebe Sandra was würdest du mir empfehlen ?

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    Lucy
    23. Januar 2018 at 17:04

    Hallo zusammen, ich leite eine Einrichtung und zwar schon ziemlich lange und es gibt nichts was ich nicht schon erlebt habe.

    Meine Haltung zu strafen ist folgende: Kinder müssen wenn sie in einem gewissen Alter, ich denke so ab drei je nach Emotionalen Entwicklungsstand des Kindes, Konsequenzen für ein Verhalten spüren welches in der Gesellschaft nicht geduldet wird; Dazu gehört zum Beispiel jemanden mit Absicht Schmerzen zu fügen, oder etwas mutwillig kaputt machen. Das würde niemand dulden wenn wir es täten als Erwachsene, Kinder müssen lernen dass das nicht geht. Diese Konsequenz muss sofort erfolgen. Das Kind soll zur Strafe nicht Aufmerksamkeit kriegen sondern genau das Gegenteil. Deswegen ist so etwas ähnliches wie der Stalle Stuhl in meinen Augen nicht verkehrt. Natürlich sollte es nicht ewig auf diesem sitzen und auch nicht fünf mal durch diskutiert werden warum ist da Sitzen muss. Und danach ist das Thema dann auch erledigt.

    An alle Eltern hier die sich darüber beschweren wie schlimm es in den Kitas ist habe ich folgende Nachricht: es wird bald kein qualifiziertes Personal mehr in Kitas geben weil niemand mehr diesen Job machen möchte. Erzieherin werden immer noch zu wenig bezahlt, die Ausbildung wird nur im aller letzten Jahr von fünf Jahren bezahlt, und die Ansprüche der Eltern werden immer höher. Der Markt ist leer gefischt in jeder Kita fehlen Erzieher. Jede Kita hat mindestens eine Stelle nicht besetzt. Und besser wird es sicherlich nicht.

    Ihr glaubt nicht wie viele Eltern an uns heran treten mit der Bitte dass wir ihr Kind körperlich züchtigen, was wir in jeglicher Form vehement ablehnen. Das geht gar nicht. Auch verbale Erniedrigung and erleben wir auch von Eltern. Tut dies ein Elternteil in unserer Kita oder eine Erzieherin so schreite ich als Leitung sofort ein.Und ich kann jeden hier nur raten, wenn ihr anders habt eine Erzieherin oder andere Eltern anzuzeigen weil sie ein Kind weh tun oder es demütigen dann tut es. Dabei zuzuschauen und es hier ausdiskutieren geht gar nicht. Damit macht ihr euch mit schuldig Das ist Menschen unwürdiges Verhalten . Genauso gibt es wiederum Eltern die möchten dass ihre Kinder die kleine Götter behandeln. Und alles zwischen gibt es auch. Würden wir jedem dieser Wünsche der Eltern nachkommen, so müsstben wir eine Liste darüber führen. Das würde aber ein schönes Durcheinander geben. Und erst meinem empfinden nach unprofessionell.Deswegen ist es wichtig dass jede Kita transparent macht welche Haltung sie zu Konsequenzen bei unerwünschtem Verhalten der Kinder macht (ja so heißt es tatsächlich in der pädagogischen Sprache).
    Mein Resümee also: Erzieher haben sich professionell zu verhalten, sozial zugewandt, empathisch aber eben wieder Name sagt auch erzieherisch.

    Kinder müssen lernen das ist in einer Gesellschaft Dinge gibt die man nicht tun darf und tut man es dennoch so musst eine Konsequenz erfolgen. Das ist die Basis einer sozialen Gesellschaft.

    Und Eltern müssen lernen ihre Kinder loszulassen wenn sie Ihre Kinderin eine Kita geben Und manches mit mehr Gelassenheit zu betrachten. Aber wie gesagt bald hat sich das erledigt, den Erzieher sind ein Aussterbender Berufszweig.

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    Carmen
    5. Juli 2018 at 7:55

    auch in unserer Kita sind Bestraffungen sehr oft.. und es gab auch schon Ärger.. Gespräche mit der Leitung und der betroffenen Erzieherin. es ging darum das meine Tochter während der Vesper Zeit am Tisch rum gealbert hat. darauf hin musste sie ihre volle Vesper Dose weg packen und durfte nicht weiter essen. und damit sie andere Kinder nicht ablenkt wurde sie dann auf den ,,Strafstuhl gesetzt“ . nach dem Gespräch mit der Leitung bekam die Erzieherin ein „Du Du“ das war’s. es ging weiter diese Vorgehensweise war bei 4 Kindern so. dann gingen sie in den Garten um Blumen einzupflanzen..die Erzieherin buddelte ein Loch die Kinder fragten natürlich wofür sie das macht..ihre Antwort drauf war da kommst du gleich mit dem Kopf rein. ich habe die Erzieherin darauf angesprochen und ihr nochmals deutlich gemacht das ich mir solche bestrafungen verbitte und wenn es nochmal vorkommt ich zum Amt gehe und dieses dann Konsequenzen haben wird für sie. nun war es heute morgen so das sie mich ansprach ob ich einen sonnenhut mit gebracht hätte ich Antwortete mit nein. da meine Tochter jegliche kopfbedeckung nicht auf lässt weil sie darunter extrem schwitzt.. sie hat aber sehr viele lange Haare..ich Creme sie früh auch ein. ich bin ihr an es ihr zur Absicherung such schriftlich zugeben das sie ohne gut raus darf. sie war darauf sehr angesäuert und meinte dann darf sie nicht mit spielen drausen denn sie könnte nicht drauf achten das sie im Schatten bleibt. ich fragte erneut ob ich es grade richtig verstanden habe das sie meiner Tochter dann Spiel Verbot erteilen will weil sie keine kopfbedeckung tragen möchte und auch noch nie einen sonnenstich oder Sonnenbrand hatte. zumal unsere Gruppe so selten raus geht egal wie schön das Wetter ist. wie soll ich mich nun verhalten wenn mein Kind nicht mit spielen darf.

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